Hormontherapie in den Wechseljahren

hermaid reicht im Januar 2026 die CE-Zertifizierung ein.
In den Wechseljahren verändern sich die Hormonspiegel im Körper deutlich. Vor allem Östrogen und Progesteron schwanken zunächst stark und nehmen mit der Zeit ab. Je ausgeprägter diese Veränderungen sind, desto häufiger und intensiver können Beschwerden auftreten.Eine Hormontherapie (Hormonersatztherapie, HRT) kann Frauen mit ausgeprägten Symptomen wirksam unterstützen – zum Beispiel bei Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen. Ziel der Behandlung ist es, den Hormonmangel auszugleichen und starke Schwankungen abzufedern.„Für viele Frauen bedeutet HRT eine spürbare Erleichterung und eine deutliche Steigerung der Lebensqualität.“
– Dr. E. A. H. Knauff, GynäkologinWie wirkt eine Hormontherapie?Bei der Hormontherapie werden jene Hormone ersetzt, die der Körper in den Wechseljahren zunehmend weniger produziert – vor allem Östrogen (Östradiol) und Progesteron. Durch die Stabilisierung des Hormonspiegels können typische Beschwerden deutlich nachlassen oder ganz verschwinden.Viele Frauen berichten, dass sie:wieder besser schlafen,weniger Hitzewallungen und Nachtschweiß haben,sich emotional ausgeglichener fühlen,mehr Energie im Alltag verspüren,weniger Schmerzen in Muskeln und Gelenken habenund weniger unter Scheidentrockenheit leiden.Kurz gesagt: Eine individuell angepasste Hormontherapie kann den Übergang durch die Wechseljahre deutlich erleichtern.Warum Östrogen und Progesteron gemeinsam?Östrogen lindert viele Wechseljahresbeschwerden sehr effektiv. Gleichzeitig regt es jedoch die Gebärmutterschleimhaut zum Wachstum an. Progesteron schützt diese Schleimhaut vor einer übermäßigen Verdickung und senkt so das Risiko für Blutungsstörungen und Gebärmutterkrebs.Frauen mit Gebärmutter benötigen in der Regel beide Hormone.Frauen nach einer Gebärmutterentfernung oder nach der Menopause können oft auf Progesteron verzichten.Welche Kombination sinnvoll ist, entscheidet immer die behandelnde Ärztin oder der Arzt.Dosierung und BehandlungsdauerDie Hormontherapie wird üblicherweise mit einer niedrigen Dosis begonnen, die bei Bedarf schrittweise angepasst wird. Es kann etwas Zeit dauern, bis die individuell passende Form und Dosierung gefunden ist.Viele Frauen nutzen HRT für mehrere Jahre – im Durchschnitt etwa fünf Jahre, abhängig von Beschwerden, Lebensphase und persönlichem Risiko.Welche Beschwerden kann HRT lindern?Die Hormontherapie gilt international – unter anderem laut The Menopause Society – als die wirksamste Behandlung gegen sogenannte vasomotorische Symptome. Erste Verbesserungen können bereits nach wenigen Tagen auftreten.HRT kann helfen bei:Hitzewallungen und NachtschweißScheidentrockenheit, Juckreiz oder SchmerzenSchlafstörungenVorbeugung und Behandlung von OsteoporoseBei manchen Frauen zeigt sich zudem eine positive Wirkung auf:starke Blutungen in der frühen Phase der WechseljahreMigränepsychische Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, Stress oder depressive VerstimmungenRisiken und mögliche NebenwirkungenSo wirksam die Hormontherapie ist – sie ist nicht für jede Frau geeignet. Die meisten Risiken betreffen Frauen, die mehr als zehn Jahre nach der Menopause mit HRT beginnen.Mögliche Risiken bei längerer Anwendung (über fünf Jahre) sind:ein erhöhtes Risiko für Brust- und Gebärmutterkrebsein leicht erhöhtes Risiko für Thrombosen und Herz-Kreislauf-Erkrankungenein geringfügig erhöhtes Schlaganfallrisiko
(verstärkt durch Rauchen, Bluthochdruck oder hohe Cholesterinwerte)Nicht empfohlen ist HRT bei bestehender oder früherer:hormonabhängiger KrebserkrankungThrombose oder schwerer Lebererkrankungungeklärter BlutungSchlaganfall in der VorgeschichteHäufige Nebenwirkungen zu BeginnGerade in den ersten Monaten können vorübergehende Nebenwirkungen auftreten. Sobald die richtige Dosierung gefunden ist und sich der Körper angepasst hat, klingen diese meist ab.Mögliche Anfangsbeschwerden sind:KopfschmerzenÜbelkeitZwischenblutungenSpannungsgefühl oder Empfindlichkeit in den Brüsten
Medizinische Zweckbestimmung
Die Medizinproduktesoftware hermaid dient der Unterstützung von Frauen in der Peri- und Postmenopause bei der Einordnung und Begleitung wechseljahresbedingter Beschwerden. Durch strukturierte Selbstbeobachtung, ärztlich begleitete Einschätzung und evidenzbasierte Inhalte unterstützt hermaid Nutzerinnen dabei, ihre Symptome besser zu verstehen und gesundheitsbezogene Entscheidungen informierter zu treffen.

Medizinisch fundierte Inhalte

Alle medizinischen Inhalte auf hermaid werden von qualifizierten Fachärztinnen erstellt, geprüft oder begleitet.Dabei orientieren wir uns an anerkannten Leitlinien, aktuellen Studien und evidenzbasierter Medizin – nicht an Trends oder unbelegten Empfehlungen.
Unser Fokus liegt auf:
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hormoneller Gesundheit
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Wechseljahren (Perimenopause, Postmenopause)
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Prävention und langfristiger Gesundheitskompetenz

Digitale Gesundheitsanwendung – verantwortungsvoll eingesetzt

hermaid ist kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung, sondern eine CE-gekennzeichnete digitale Medizinproduktesoftware zur unterstützenden Begleitung. Medizinische Entscheidungen werden ausschließlich im Rahmen ärztlicher Beratung getroffen.

Ärztliche Beratung bei hermaid

Die medizinische Beratung auf hermaid erfolgt ausschließlich durch approbierte Ärztinnen mit entsprechender Fachkompetenz.
Nutzerinnen erhalten:
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individuelle medizinische Einschätzungen
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verständliche Aufklärung
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evidenzbasierte Empfehlungen
Die Beratung erfolgt digital, vertraulich und unabhängig vom Dritten (wie Arbeitgeber oder Versicherungen).
Diese Angebote ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Therapie.

Hinweis zur Abgrenzung medizinischer Leistungen

hermaid ist eine Software mit verschiedenen Funktionen. Nicht alle Funktionen von hermaid sind medizinische Leistungen.
Medizinprodukt-Funktionen
Teil des CE-gekennzeichneten Medizinprodukts sind:
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strukturierte Selbstbeobachtung und Dokumentation von Symptomen
Diese Funktionen dienen der Unterstützung bei der Einordnung wechseljahresbedingter Beschwerden.
Nicht-medizinische Funktionen
Weitere Inhalte und Funktionen von hermaid dienen der Gesundheitsinformation, Prävention und Selbstreflexion und sind kein Bestandteil des Medizinprodukts. Dazu zählen unter anderem:
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Blogartikel
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Kurse zu Schlaf, Stress, Hormonen und Selbstfürsorge
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Austausch- und Begleitformate
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medizinisch begleitete Einschätzung im Rahmen ärztlicher Beratung
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KI-gestützte Orientierung und Personalisierung von Inhalten
Abgrenzung medizinischer Leistungen
Nicht alle Funktionen von hermaid sind medizinische Leistungen. Ärztliche Beratung erfolgt ausschließlich im Rahmen individueller Konsultationen. Informations- und Selbstreflexionsangebote dienen der Prävention und Orientierung und ersetzen keine medizinische Behandlung.

Datenschutz & KI

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